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10.07.2006 Hagel u. Sturmschäden in den Bezirken Hartberg, Weiz |
Hagel und abgedeckte Hausdächer: Rund 1,6 Mio. Euro Schadensbilanz nach Hagel in Bezirken Hartberg, Weiz, Judenburg und Leoben. Planai leicht angezuckert.
Entwurzelte Bäume mussten weggeräumt werden Schwere Unwetter und Schneefall im Juli - das Wetter spielt in der Steiermark verrückt: Mehrere niedrigere Gebirgslagen wurden am Dienstag nach einem Absinken der Schneefallgrenze "angezuckert".
Angezuckert. Am 1.788 Meter hohen Sölkpass - der Bezirksgrenze zwischen Murau und Liezen, die in der Steiermark traditionell als erstes von Wintersperre betroffen ist - hat es in der Nacht von Montag auf Dienstag bis auf rund 1.500 Meter heruntergeschneit, hieß es seitens der Gemeinde St. Nikolai am Sölkpass. Am Dienstagvormittag war der Gipfel noch immer weiß, doch der heftige Regen werde die Schicht bald zum Schmelzen bringen lassen. Gesperrt wurde der Pass nicht. Auch auf dem 1.906 Meter hohen Gipfel der Planai oberhalb von Schladming hat es rund fünf Zentimeter geschneit.
Hagel. Unwetter in der Steiermark haben am Montag in den Nachmittagsstunden erhebliche Schäden angerichtet: In den Bezirken Hartberg, Judenburg, Leoben und Weiz wurden Grünland, Obst und Ackerkulturen von Hagelkörnern zerstört. Die österreichische Hagelversicherung bezifferte am Dienstag den
Umgestürzte Bäume. Die Freiwillige Feuerwehr Kraubath stand gegen 18 Uhr mit 33 Helfern im Einsatz und deckte Dachlücken ab und befreite die Straßen von umgestürzten Bäumen. Auch eine Stromleitung wurde von einem entwurzelten Baum beschädigt. Feuerwehren der Nachbargemeinden mussten als Unterstützung gerufen werden.
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